Sonntag, 7. Februar 2010

Couchpotato

Ja genau, zur Zeit verbringe ich viele schöne Lesestunden auf meiner neuen Couch.

Ich versinke momentan in den Seiten der Fantasie-Serie von Terry Goodkind – Das Schwert der Wahrheit. Danke Marcus, dass du nicht locker gelassen hast :).

Eine Serie bei der man einfach nicht aufhören kann zu lesen, außer man muss – zb. wenn die Arbeit oder ein anderes Hobby ruft. Warum hat der Tag nicht 48 Stunden und ich 4 Hände? *lach*

Bei diesem Wetter - Schnee, Eis und Kälte - fällt es mir auch nicht schwer nicht nach draußen zu gehen, sondern die Zeit drinnen zu verbringen.

Eben fallen wieder dicke Schneeflocken und hüllen den Garten in ein unschuldiges Weiß. Ich sehe mich nun schon nach der wärmeren Jahreszeit.

Euch Allen noch einen wunderschönen Sonntag!

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Mittwoch, 20. Januar 2010

Leidenschaftlich

gerne besuche ich das schwedische Möbelhaus. Ich kann Stunden darin herumschlendern.

Ebenso leidenschaftlich schleiche ich seit einigen Jahren um ein Sofa vom schwedischen Möbelhaus herum.

Nun hat das Schleichen ein Ende – zumindest beim Schweden!

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Sonntag, 20. Dezember 2009

So schön kann Wolle sein

Vor einigen Wochen habe ich mir diverse tierische Fasern, pflanzliche Fasern und auch Edelfasern bestellt. Immer nur ein bisschen was, um die Spinneigenschaften zu testen und auch um zu üben und lernen.

Hier stelle ich eine traumhafte Edelfaser vor. Ich musste sie einfach testen, obwohl meine Spinnerfahrung noch sehr gering ist.

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So sieht der Maulbeerseide/Merinofaser unversponnen aus. Ich habe mich sofort in das Material und in die Farbe (die hier nicht rüberkommt) verliebt.

Ein bisschen mulmig war mir schon, da die Faser total glatt ist und mir wurde gesagt, dass sie auch nicht einfach zu verspinnen ist.

Im Netz hab ich dann eine Technik gefunden dir mir das Verspinnen dieser traumhaften Faser total erleichtert hat und es ging nach einiger Übung schon ganz gut.

Leider, leider muss ich mir nun mehr davon bestellen, denn daraus möchte ich mir schon etwas stricken oder häkeln.

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So sieht der Singelfaden nach ca. 1 Stunde Übung aus. Wie ich finde – recht ordentlich. *verliebtbin* Die Farbe kommt dem Original sehr nahe.

Samstag, 19. Dezember 2009

Der Lebensfaden

Wir alle stricken unser Leben jeden Tag ein Stück weiter.
Die Einen stricken liebevoll und sorgsam,
man merkt, welche Freude es ihnen bereitet,
ihr “Lebenswerk” zu gestalten.

Die Anderen stricken mühevoll und ungern.
Man merkt, welche Kraft und Arbeit es sie kostet
“Leben” jeden Tag neu aufzunehmen.

Manche wählen ein kompliziertes Muster,
Andere ein ganz schlichtes.
Oft ist es ein buntes Maschenwerk,
oder ein Stück in tristen Farben.
Nicht immer können wir die Farbe selber wählen
und auch die Qualität der Wolle wechselt.
Mal weiß und flauschig weich,
mal grau und kratzig.

Und öfters lässt man eine Masche fallen,
oder sie fällt ohne dein Zutun
und zurück bleiben Löcher
und ein unvollständiges Muster.
Manchmal reißt der Faden
und es hilft nur ein dicker Knoten.

Wenn wir unser Leben betrachten,
wissen wir genau, welche Stellen es sind.
Und so oft geschieht es, dass einer
sein Strickzeug in die Ecke schmeißt.
Es wird für uns Menschen,
ebenso ein Geheimnis bleiben,
wie viel Lebensfäden uns noch zu verstricken bleiben.

Du hast die Nadeln in deiner Hand.

Du kannst das Muster wechseln,
die Technik oder das Werkzeug.
Nur aufribbeln kannst du nicht,
auch nicht ein kleines winziges Stück.

Der Autor ist mir nicht bekannt.

Ich wünsche all meinen Lesern ein wundervolles und ruhiges Weihnachtsfest im Kreise ihrer Lieben!

Freitag, 11. Dezember 2009

Mich gibts noch...

... aber ich habe zur Zeit überhaupt keine Lust etwas zu schreiben. Außerdem fällt mir kein passendes Thema ein.

Bis demnächst :)

Dienstag, 17. November 2009

Nun ist es da…

… mein neues und gut funktionierendes Spinnrad.

Erst musste es mit Holzöl behandelt werden, dann durfte ich es zusammenbauen und heute konnte ich es endlich testen.

Darf ich vorstellen:

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Und hier die ersten Meter der Wolle die ich heute Nachmittag gesponnen habe.

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Ich denke sie ist mir ganz gut gelungen, wenn auch noch lange nicht perfekt. Aber ich werde nun viel üben :)

Sonntag, 1. November 2009

Ich spinne

Ja, ich spinne. Das höre ich sehr oft, aber eher in einem anderen Zusammenhang *gg*. Nun darf ich es mit Zertifikat und Urkunde.

Im Sommer hatte ich mir ein Spinnrad zugelegt. Jedoch hatte ich überhaupt keine Ahnung wie man Stroh zu Gold äh Rohwolle zu Wolle verspinnt. So recht habe ich mich auch nicht alleine getraut, das ganze in Angriff zu nehmen.

Zu meinen Burzeltag bekam ich von Vicky einen Kurs geschenkt. Ein Spinnkurs in einem der 10 größten und schönsten Freilichtmuseen Europas. In Stübing bei Graz. Bis dahin – muss ich zu meiner Schande gestehen – kannte ich es nicht.

Ganz aufgeregt fuhr ich schon Freitag Abend los. Ich musste rund 150 km zurücklegen. Ok, ok.. wegen meinem Orientierungssinn waren es leider ein paar Kilometer mehr geworden. Nach ein paar Stunden *g* war ich dann wohlbehalten in einem sehr netten Gasthof angekommen. So recht weiß ich nicht, ob ich daran Schuld trage, aber nachdem ich versucht habe mein Handy aufzuladen, war im Gasthof der Strom plötzlich weg *lach*. So saß ich erstmal im dunklen Zimmer. Seit ewig langer Zeit habe ich ein wenig fern gesehen und ich muss feststellen, dass ich es NICHT vermisse.

Um ja nicht den Treffpunkt um 8.45 zu verpassen, bin ich schon um 7 Uhr aufgestanden, hab mich frisch gemacht, ordentlich gefrühstückt und gebetet, dass das Auto meiner Mama nicht wieder zickt, so wie den Tag zuvor. Brav ließ es sich starten und um 8.25 stand ich auf dem Parkplatz vor dem Museum.

In der Kassenhalle warteten schon ein paar Frauen und nach und nach trudelte der Rest ein. Die Spinnräder wurden auf einen Traktor verladen und schon mal weggefahren. Nanu, müssen wir denn so weit gehen?

Nachdem alle da waren, ging es los. Wir wanderten vorbei an uralten Bauernhöfen und sonstigen alten Gebäuden. Es ist ein recht eigenartiges Gefühl, wenn man sich vorstellt, dass in diesen Häusern vor vielen Jahren Menschen gelebt haben. Zwar nicht auf diesem Platz, aber in diesen Häusern.

Vorbei ging es an einem Gemischtwarenhandel, dann an einem wunderschönen Kräutergarten. Von dem war ich so richtig begeistert. Mein Herz schlug bei dem Gedanken höher, selbst mal in einem schönen Bauernhof zu wohnen.

Wir überquerten einen kleinen Bach und standen dann vor diesem Haus. Die Türen waren so nieder, dass man sich bücken musste – ok, ich nicht, aber viele Andere *gg*. Dann wurden wir in diesen Raum geleitet. Damit ich nicht friere hab ich mir sofort einen Platz am Kachelofen gesichert. Was eine sehr gute Idee war :)

Der erste Rückschlag ließ leider nicht lange auf sich warten. Mein Spinnrad kann man bestenfalls als Dekorationsgegenstand verwenden. Na toll! Ich durfte dann an einem ganz neuen Spinnrad spinnen und es war herrlich. Die ersten Stunden vergingen wie im Flug. Meter um Meter wurde gesponnen oder auch mal geflucht, wenn es nicht richtig geklappt hat.

Mittags konnten wir uns an einem kleinen Kiosk satt essen und neue Kräfte sammeln.

Warum ich die kleine Pause nicht für ein paar Fotos genützt habe, ist mir ein Rätsel! Das Wetter war so herrlich. Zwar recht kalt, aber die Sonne stand hoch am blauen Himmel.

Nach der Pause ging es dann weiter.

Ich ließ das ganze nach einiger Zeit auf mich wirken.

Die Frau rechts neben mir summte leise Lieder.

Die Spinnräder surrten.

Ein wunderschöner, aber riesiger Hund (ein Landseer) lag mitten im Raum. Dessen Haare werden sogar versponnen.

Der Kachelofen wärmte meinen Rücken.

Die Frau links von mir fluchte immer mehr, weil sie es nicht schaffte gleichzeitig zu treten und zu spinnen. Sie tat mir schon leid.

Die Sonne schien durch die winzigen Fenster.

Die Lichtquelle war mehr als dürftig – meine armen Augen.

Es war so beruhigend. Fernab vom Alltag.

Ich muss gestehen, dass das Spinnen nicht einfach ist, aber nach einigen Übungsstunden sollte man den Dreh heraus haben.

Nun werde ich ein wenig sparen, damit ich mir ein neues und gutes Spinnrad kaufen kann.

Es war ein traumhaft schöner Tag, von dem ich noch sehr lange zehren werde.

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Mittwoch, 28. Oktober 2009

Tauschgeschäfte :)

Gestern kam ein Päckchen aus Deutschland bei mir an. Der Absender war RoteSchnegge und sie hat mir eine riesige Freude mit dem Inhalt bereitet! Vielen Dank dafür. Die Täschchen kann ich schon am Freitag, wenn ich zum Spinnkurs aufbreche, mitnehmen. Es werden treue Begleiter werden.

Ich laufe zwar am liebsten barfuß, aber was soll man im Winter machen, wenn es kalt wird. Da kann ich die schönen Socken sehr gut gebrauchen!

Nochmals vielen Dank!

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Der Einzige der zur Zeit an der Nähmaschine sitzt äh liegt, ist der Kater. Er bewacht sie mit seinen Riesenpfoten :D.

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